
Die Geschichte der Kite-O-holix |
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Unsere Teamgeschichte ist sehr bewegt. Am Anfang stand ganz einfach die Idee, ein Team zu gründen, ohne zu wissen, was hinter einem erfolgreichen Team eigentlich für ein Aufwand steckt. In der jungen österreichischen Szene gab es jedoch eine regelrechte Aufbruchstimmung, und so bestand das Team zunächst aus etwa 8 Personen, schließlich kristallisierten sich 5 heraus, die ernsthaft zu fliegen begannen. Das war Ende 1992. Das damalige Ziel war es, an der WM 1993 in Berkely nahe San Francisco teilzunehmen. Von diesem Jahr an wechselte die Teamzusammenstellung jährlich. Nur den vergangenen Jahreswechsel 1996/1997 überstanden wir ohne Veränderung, aber heuer, 1998 sind wir trendgerecht zum 3er Team geschrumpft. Das 1998er Jahr, das so gut begann, haben wir mit der Absage von St. Moritz als Worldcup Qualifying Event praktisch schon wieder beendet. Wir haben uns eine konzentrierte Pause bis Beginn der 1999er Saison auferlegt, sowohl was Team, als auch was Pair Just4fun betrifft. |
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| Zur besseren Übersicht eine Tabelle mit den Transaktionen. | |
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Nun folgen detaillierte Informationen zu den einzelnen Saisonen.
1993 |
Das Team wurde 1993 als fünf Personen Team gegründet. Bernhard Steindl und Michael Swoboda hatten die Inspiration, ein österreichisches Team zu gründen, nachdem sie beim Bristol Kite Festival das englische Team The Blast fliegen sahen. Die erste Saison war eher ein Kampf mit den von Christian Schimanek gebauten Fisch-Drachen. Prototypen, die in der Luft sehr schön aussahen, deren Flugverhalten jedoch verglichen mit heutigen Produktionsdrachen nicht mithalten konnte. Wir flogen in diesem Jahr drei Bewerbe: In Scheveningen, beim Europacup, und schließlich, Ziel erreicht! Beim World Cup in Berkley, wo wir Neunte von 12 Teilnehmern wurden, was uns angesichts der geringen Erfahrung einigermaßen mit Stolz erfüllte. |
1994 |
Nachdem Gertraud und Christian das Team verlassen hatten, stand es unmittelbar vor der Auflösung, als doch noch Ernst Markus ins Team kam. Trotzdem kamen wir in diesem Jahr nicht uber einige wenige Trainingssitzungen hinaus. Es war das Jahr, in dem sich auch Just4fun gründete. Gleich beim ersten Wettkampf, in Bristol, zeigten Ernst und Christian mit dem zweiten Platz in der englischen Szene einen beachtenswerten Auftritt, der letztlich zur Ambition führte, das Team neu zu beleben. Wir kümmerten uns um Sponsoren und erhielten Zusagen von Shanti als Leinensponsor und von TopOfTheLine, die uns mit ihrer Northshore Radical Serie den Spitzen-Teamdrachen schlechthin sponserten (insgesamt 20 Stück!). Mit neuen Routinen, neuer Ausrüstung und neuem Elan waren wir für die 1995er Saison bestens gerüstet. |
1995 |
Der professionelle Geist des Teams brachte uns eine bemerkenswerte Saison. In der Osterwoche haben wir uns in Lignano eine Trainingswoche auferlegt. Nach dieser intensiven Trainingsphase flogen wir bei unserem ersten Bewerb in Deutschland gleich auf den vierten Platz, noch besser waren wir in Frankreich in Quend Plage, wo wir in der Präzision auf 2,76 Punkte (2. Platz) an das dominierende Team Airkraft herankamen. Insgesamt errangen wir dort den sensationellen dritten Platz. Nach diesem Bewerb wechselten wir unser Ballettprogramm samt Musik aus und entschieden uns für die Startrek V Musik mit einem recht schweren Programm. Beim Europacup waren wir sowohl in der Präzision, wie auch im Ballett 4., in der Gesamtwertung wurde daraus aufgrund der Punktearithmetik nur der 6. Platz. Die Sensation dieser Saison war die Weltmeisterschaft in Australien, wo wir neben einem interessanten Aufenthalt auch noch den 6. Platz aus 13 Teams erreichten. Die teilnehmenden Teams hatten sich erst für die Teilnahme zur WM qualifizieren müssen. |
1996 |
Nach dem Ausscheiden von Michael hatten wir uns schon beinahe damit abgefunden, als 3 Mann Team zu fliegen, was nachträglich betrachtet übrigens sehr im Trend gelegen wäre. Im letzten Moment gab uns Wolfgang Pöffel seine Zusage, im Team mitzufliegen. Wir einigten uns von Anfang an darauf, in dieser Saison ein wenig kürzer zu treten, um einerseits unseren Familien ein Jahr lang mehr Zeit zu widmen und andererseits unserem neuen Teammitglied Zeit zu geben, sich ins Teamfliegen einzutrainieren. Wir hatten bereits im Vorfeld die Teilnahme an der WM in Japan ausgeschlossen, da der Termin mit August genau mitten in der Saison lag und noch dazu genau in die Urlaubszeit fällt. Wir wollten jedoch zwischen den Frühjahrsbewerben Schwäbisch-Hall und Quend Plage eine Trainingswoche an der französischen Atlantikküste verbringen. Nachdem der Picardie-Cup in Quend Plage jedoch kurzfristig abgesagt wurde, haben wir unsere Trainingswoche wohl oder übel auch flach fallen lassen müssen. Der einzige Frühjahrsbewerb war somit Scheveningen, wo wir mit starkem Wind zu kämpfen hatten und trotz einem Crash im Ballett den 6. Platz erringen konnten. Im Sommer hatten wir etliche Auftritte bei Modellflugtagen, die uns einige Sicherheit bei Publikumsauftritten gaben. Beim Alpen Cup in der Schweiz im September erreichten wir den zweiten Platz und somit die beste Plazierung bisher. Der krönende Abschluß dieser Saison war jedoch der 5. Platz beim 1. World Sportkite Grand Prix in Kota Kinabalu auf der Insel Borneo. Nebenbei hatten wir die Ehre, eines der beiden Teams zu sein, die bei der Eröffnungszeremonie stellvertretend dem Sultan das Können der Piloten demonstrieren durften. |
| Wir begannen unsere Saison damit, einen alternativen Teamdrachen zu testen. Wir
entschieden uns jedoch anstatt der Tramontana-Serie von HQ weiterhin bei unseren
Northshore Radicals zu bleiben. TopOfTheLine hat uns mit
neuen Segeln für unsere Leichtwind- und genetzten Drachen versorgt. Diese Saison begann für uns wegen der extrem schlechten Wetterverhältnisse heuer erst sehr spät. Mit unserer Trainingswoche vom 23. bis 29. März begann zwar alle ganz gut, das nächste sinnvolle Training hatten wir jedoch erst Anfang Juni! Aus diesem Grund (Trainingsmangel) mußten wir Scheveningen für heuer absagen. Leider werden wir heuer nicht zur Weltmeisterschaft fahren, da der Organisator große Schwierigkeiten hat, finanzielle Mittel aufzutreiben. Wir bekämen nur drei Übernachtungen und ein Galadiner bezahlt, und das ist für eine Weltmeisterschaft einfach etwas wenig. Uns kommt das ein wenig vor wie ein Zirkus, bei dem die Artisten für Ihre Auftritte dem Veranstalter etwas bezahlen müßten, obwohl dieser mit ihnen Geld verdient. Umso wichtiger war uns in diesem Zusammenhang der großartige 4. Platz bei der Europameisterschaft in Cervia. Nach 9 Monaten Wettbewerbspause haben wir uns mit einem kräftigen Lebenszeichen wieder in der Wettbewerbsszene zurückgemeldet! Als Draufgabe haben wir dann noch in Wiener Neustadt die österreichischen Meisterschaften gewonnen. Unsere Gegner waren zwei Teams, die sich aus den teilnehmenden Paaren gebildet hatten, was einerseits eine sehr lustige Idee war, und andererseits klar aufgezeigt hat, daß Teamfliegen die Königsdisziplin ist und wesentlich mehr Training als alle anderen Diszipilinen erfordert. Am Ende der Saison hat Wolfgang das Team aus familiären Gründen verlassen. |
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| Dieses Jahr ist unser erstes Jahr als 3 Mann Team. Wir
haben uns entschlossen, keinen neuen vierten Mann dazuzunehmen, sondern dem
internationalen Trend zu folgen und es auch mal zu dritt zu probieren. Nach unserer bisher effizientesten Trainingswoche, in der wir in der Rekordzeit von nur 4 Tagen zwei Programme geschrieben und geflogen sind, konnten wir gleich beim ersten Wettbewerb in Castiglione mit einem 1. Platz aufwarten! Im Ballett hatten wir jedoch Probleme, vor allem mit dem für uns sehr ungewohnt starken Wind, und wurden von Fun Unlimited um 19 Hundertstel Punkte auf den 2. Platz verdrängt. Wir freuen uns schon auf ...
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